Schubert in Gastein

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Gesänge der Geister über den Wassern

„Die Sonne verdunkelt sich und die schweren Wolken ziehen über die schwarzen Berge wie Nebelgeister dahin“, schrieb Franz Schubert von der Reise durch das Salzburger Land an seinen Bruder Ferdinand. „Alles [ist] von einer unabsehbaren Reihe von den höchsten Bergen umschlossen, als wären sie die Wächter dieses himmlischen Thals.“ Selbst in Briefen vermischte der romantische Musiker das Erlebnis der irdischen Natur mit Erscheinungen aus einer übersinnlichen Welt. „Schubert in Gastein“ führt 2014 mit Schuberts Musik in sagenhafte Reiche der Natur und entfesselt deren zauberhafte Mächte. Schuberts geheimnisumwehte Vertonung von Goethes „Gesang der Geister über den Wassern“ ertönt in Bad Gastein gleichsam an einem Originalschauplatz: in der mystischen Atmosphäre der Preimskirche über dem Wasserfall. Die elementaren Gewalten und phantastischen Mächte in Schuberts Musik ziehen als große Gesänge der Geister über den Wassern durch alle Tage und Nächte des Gasteiner Festivals 2014.
Der Gesang dringt bei Schubert auch in reine Instrumentalmusik ein, so in das von guten Geistern beseelte „Forellenquintett“ die Melodie seines Liedes „Die Forelle“ oder in das unheimlich schattenhafte d-Moll-Streichquartett ein Motiv des Liedes „Der Tod und das Mädchen“.
Diese Lied Variationen ohne Worte werden in Gastein mit MusikerInnen der Camerata zu hören sein: das Streichquartett orchestral, das „Forellenquintett“ im kammermusikalischen Original, ebenso das berühmte „Rosamunde-Quartett“ mit seinen Melodien voller Natursehnsucht und dem Anklang an das Lied „Schöne Welt, wo bist Du?“.
Liedern in ihrer ursprünglichen Form widmen sich zwei österreichische Baritone. Florian Boesch singt als Liebender zwischen Glück und Unglück die Novelle von der „Schönen Müllerin“, der Sängerschauspieler Max Müller erzählt Schuberts glücklich-unglückliches Leben mit erlesenen Liedern und gelesenen Brief- und Prosatexten. In der Nacht ganz nah am Wasserfall taucht Schauspieler Werner Friedl in Sagenreiche ein, romantisch begleitet von Schubert-Liedern zur Gitarre. Almenglöckchen ertönen bei einem Schafabtrieb aus Bergeshöh’n: Natur pur.
Gute Küchengeister werden Speisen der Schubert-Zeit im Fünf-Sterne-Haus Hotel EUROPÄISCHER HOF zubereiten und volksmusikalisch garniert servieren. Der geistliche Segen erfolgt auf dem Böcksteiner Kirchenhügel mit Schuberts G-Dur-Messe.

 

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